Photovoltaikanlagen

Angesichts stetig steigender Energiepreise sowie sinkender Kosten für Photovoltaikanlagen und Photovoltaikspeicher lohnt es sich wie nie zuvor, eigenständig Solarstrom zu produzieren. Durch Nutzung von Sonnenenergie befreien Sie sich nicht nur von den steigenden Stromkosten durch den Eigenverbrauch der Solgarenergie, sondern Sie tun auch aktiv etwas gegen den Klimawandel.

Bei Fragen:

Jens-Peter Galle

Jens-Peter Galle

Planungsabteilung, Photovoltaikanlagen, CAD

Fragen zu Photovoltaikanlagen

Welche Arten von Photovoltaikanlagen gibt es?

Anlagen zur Gewinnung von Solarstrom können in unterschiedlicher Weise errichtet werden. Am häufigsten anzutreffen sind sogenannte gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen, die entweder direkt ins Dach integriert oder mittels spezieller Konstruktion auf diesem montiert werden. Letzteres bietet den Vorteil, dass der Abstand zwischen Kollektoren und Dach eine Hinterlüftung ermöglicht und damit einer Überhitzung entgegenwirkt.

Ebenso ist es möglich, Photovoltaikanlagen auf den entsprechenden Flächen des Standorts fest aufgeständert zu bauen. Insbesondere Unternehmen profitieren davon, wenn die jeweiligen Standorte über eine große Fläche verfügen. Die Aufständerung erlaubt es, die Solarmodule im optimalen Winkel zur Sonne auszurichten. Es gibt auch Systeme, bei denen die Kollektoren dem Sonnenstand folgen. Im Verhältnis sind die höheren Kosten erst ab einer bestimmten Anlagengröße in einem wirtschaftlich rentablen Verhältnis zum Ertrag.

Sind für Photovoltaikanlagen Baugenehmigungen oder andere Genehmigungen erforderlich?

Für Photovoltaikanlagen in Auf-Dach-Montage ist im Regelfall keine Baugenehmigung notwendig. Als Bauherr sind Sie jedoch verantwortlich für das Einhalten des Baurechts und der Baunormen sowie weiterer in Frage kommender Vorschriften. Das gilt im Besonderen für den Standsicherheitsnachweis der PV-Anlage.

Ausgeschlossen von der sogenannten "schlichten Genehmigungsfreiheit" sind:

  • denkmalgeschützte Gebäude und Häuser in Gebieten mit Ensembleschutz,
  • Gebäude in Ortsteilen mit speziellen Gestaltungssatzungen oder Bebauungsplanvorgaben und
  • Überkopfverglasungen.

Unter Umständen können auch Montagen auf besonders großen Dachflächen und sehr hohen Objekten sowie Fassadenanlagen eine städtebauliche Zustimmung erfordern.
 

Die Montage und Wartung von Photovoltaikanlagen

Die Montage und Wartung von Photovoltaikanlagen

Wird eine Solarstromanlage auf ein vorhandenes Dach montiert, ist die Auf-Dach-Variante meist die beste Option. Bei dieser läuft die Montage wie folgt ab:

  • Montage der Unterkonstruktion
  • Verlegen der Solarkabel vom Dach ins Hausinnere
  • Verbinden der Kabel mit den Solarmodulen und deren Befestigung auf der Unterkonstruktion
  • Verbinden von Hausanschluss, Wechselrichter und ggf. Photovoltaikspeicher
  • Anschluss der PV-Anlage an das Stromnetz
  • Test auf Funktionsfähigkeit und Ausfüllen des Inbetriebnahmeprotokolls.

Beim Hausneubau oder einer Neueindeckung bietet die In-Dach-Anlage eine Alternative. In-Dach-Module werden optisch nahtlos in die Dachhaut integriert.

Bei der jährlichen Wartung wird die Anlage auf Verschmutzungen, Befestigung, Beschädigungen und elektrische Sicherheit überprüft. Mindestens alle vier Jahre empfiehlt sich eine Prüfung nach DIN EN 62446-1 (VDE 0126-23-1). Diese ähnelt der Prüfung bei der Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen.

Förderung für PV-Anlagen (Stand März 2023)

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen mit dem Kredit "270 Erneuerbare Energien - Standard" bei der Planung, Projektierung und Montage von PV-Anlagen. Zudem gelten seit Januar 2023 höhere Vergütungssätze für die Einspeisung von Solarstrom. Einige Bundesländern bieten individuelle Förderprogramme für Photovoltaikanlagen und Photovoltaikspeicher.

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